Wenn die Jugendfeuerwehr hoch hinaus will

Am 17.02.2016 lernten die Jugendlichen in der Theorie, welche tragbaren Leitern die Feuerwehr nutzt, wie man sie im Einsatz vornimmt und wie man diese besteigt.

Eine Woche später, am 24.02.2016 trafen sich die Jugendfeuerwehrmitglieder bei kühlen Temperaturen im Gerätehaus. Der Dienst war etwas Besonderes, denn normalerweise finden in den Monaten November bis April nur Theoriedienste statt. So stand trotz der kühlen Temperaturen ein praktischer Dienst auf dem eigenem Gelände neben der Feuerwehr an.

Die 13 teilnehmenden Jugendfeuerwehrmitglieder und zwei Mitglieder der Einsatzabteilung wurden in zwei Gruppen unterteilt, die sich je eine Leiter genauer anschauen durften: Es wurde mit der 4-teiligen Steckleiter und der 3-teiligen Schiebleiter geübt.

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Nachdem die erste Gruppe sich am Fahrzeug aufstellte, musste man dem Maschinisten den richtigen Befehl geben. Dieser half dann bei der Entnahme der Steckleiter vom Fahrzeug. Die Jugendlichen merkten sofort, dass es gar nicht so einfach ist, die Leiter vom Fahrzeug zu entnehmen. Doch viel schwieriger gestalte sich anfangs die Befehlsgabe, damit alle Kameraden an der Leiter wussten, wie und zu welchem Objekt die Leiter getragen werden sollte.

Huch – die ist ja schwer!

Die zweite Gruppe beschäftigte sich mit der Schiebleiter und musste sofort zu Anfang merken, dass diese Leiter echt schwer war. Die Schiebleiter wiegt etwa 80 Kilogramm – genau so viel wie ein erwachsener Mann.

 

 

Aufstellen der Leiter

Beide Gruppen schafften es schließlich die Leiter aufzustellen und realisierten, welchen Kraftaufwand jeder Feuerwehrmann und jede Feuerwehrfrau beim Aufstellen der Leitern auf sich nimmt.

Am Ende durfte jede Gruppe die Leitern aufstellen und zurückbauen. Leider dürfen sie aus sicherheitstechnischen Aspekten die Leitern nicht besteigen. Trotzdem hat es den Jugendlichen sehr viel Spaß gemacht.