24 Stunden Übung 2016 der Jugendfeuerwehr Griesheim

Vom 10.06.  auf den 11.06.2016 fand die 24 Stunden Übung der Jugendfeuerwehr Griesheim statt.

In zahlreichen Übungs-Einsätzen musste die Jugendfeuerwehr ihre Fähigkeiten und ihr Können unter Beweis stellen. Ziel war es, den Alltag einer Berufsfeuerwehr zu simulieren und den Jugendlichen zu zeigen wie anstrengend solch eine 24 Stunden Schicht werden kann.

Zunächst wurden alle rechtherzlich begrüßt und in die entsprechenden Trupps und Fahrzeuge eingeteilt.

Anschließend wurden die Fahrzeuge von den jeweiligen Besatzungen übernommen. Dies bedeutet, dass jedes Gerät auf seine Funktion geprüft wird, geschaut wird ob alles an seinem Platz ist und nichts fehlt.

Viel Zeit verging nicht und ein Fahrzeug wurde zu einem ausgelösten Rauchmelder alarmiert. Es wurde festgestellt, dass es sich nur um Wasserdampf handelte. So konnte schnell wieder Abgerückt werden.

Kurz darauf stand noch etwas Außerdienstliches an. Kameraden der Einsatzabteilung hatten am Morgen geheiratet und am Abend eine kleine Party im privaten Garten veranstaltet. Die Jugendlichen haben es sich nicht nehmen lassen persönlich ihre Glückwünsche zu überbringen.

Zurück im Gerätehaus war der Grill schon an und es konnte gegessen werden.

Gegen 22:30 Uhr alarmierte es erneut. Gemeldet waren mehrere brennende Mülltonnen am Griesheimer Bunker, welche schnell und gezielt gelöscht wurden.

Zurück auf der Wache verblieb nicht viel Zeit, denn der nächste Einsatz folgte schon. Zwei vermisste Personen auf dem Rebstock Gelände wurden gemeldet. Einige Minuten verstrichen, aber letztendlich fanden die Jugendlichen die zwei verstecken 70 Kilo Puppen und übergaben sie dem „Rettungsdienst“.

Nach diesem anstrengenden Einsatz war erst mal Nachtruhe angesagt, die sich die Jugendlichen auch verdient haben.

Früh morgens ging es dann aber weiter, der nächste Einsatz wartete schon auf sie. Diesmal handelte es sich um eine eingesperrte Person, die im Keller festsaß und nicht mehr rauskam. Die Jugendlichen mussten mit Hilfe eines Bolzenschneiders ein Vorhängeschloss öffnen um die Person aus dem Keller befreien zu können.

Dann war erst mal wieder Erholung angesagt. Diese wurde aber unterbrochen. Gemeldet war die Auslösung einer automatischen Brandmeldeanlage. Die Liegenschaft wurde kontrolliert, danach konnte wieder abgerückt werden. Anschließend bereiteten alle gemeinsam das Frühstück vor.

Es konnte gerade so fertig gegessen werden, da ertönte der Alarm. Brand in einer Schule, Personen in Gefahr.

Bei der Ankunft wurde von den Einheitsführern festgestellt, dass der komplette Trakt der 8. Klassen Verraucht war. Eine anwesende Lehrerin berichtete, dass sich wohl noch drei Personen im Gebäude befinden, die genau in diesem Bereich Reparaturarbeiten durchführten.

Sofort bereiteten sich mehrere Trupps zum Innenangriff vor, um die drei Personen im verrauchten Bereich schnellstmöglich zu finden. Bereits nach drei Minuten konnte der Angriffstrupp melden, eine Person gefunden zu haben. Nur wenige Minuten später konnten zwei weitere Trupps die beiden noch Vermissten finden und aus dem Gebäude bringen.

Nach dem Motte „ohne Mampf kein Kampf“ bereiteten alle gemeinsam das Mittagessen vor. Während die Nudeln kochten konnten sich die Jugendlichen ein wenig ausruhen.

Gegen 16:00 Uhr alarmierte es dann ein letztes mal. Diesmal wurde eine eingeklemmte Person unter einem Gerüst gemeldet. Diese galt es zu befreien. Nach nicht einmal 30 Minuten konnte der Einsatz auch wieder beendet werden. Die eingeklemmte Person wurde erfolgreich befreit und dem Rettungsdienst übergeben.

Dies war zwar der letzte Einsatz, aber eine Aufgabe blieb den Jugendlichen noch. Das Aufräumen. Alle packten mit an ob Jugendfeuerwehr oder Betreuer, zusammen wurde das Feuerwehrhaus wieder auf Vordermann gebracht.

Pünktlich um 18:00 Uhr war dann Feierabend, alle waren wohlig erschöpft und hatten sich den Feierabend redlich verdient.

Auf diesem Wege bedanken wir uns bei allen, die uns bei der Vorbereitung sowie Durchführung dieser Übung unterstützt haben